Der eigene Garten bietet nicht immer die idealen Voraussetzungen für das Anpflanzen von Gemüse. Damit die Arbeit bequemer wird und die Pflanzen dennoch gute Bedingungen vorfinden, ist ein Hochbeet eine gute Wahl, um die Gartenarbeit zu erleichtern. Besteht eine Verbindung mit dem Boden, ist die Gefahr jedoch hoch, dass die Wühlmaus sich an den Pflanzen vergeht.

Haben Sie Angst, dass die Wühlmaus Ihr Hochbeet beschädigt und die Pflanzen angreift, dann sollten Sie die folgenden Maßnahmen ergreifen.

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Deshalb ist das Hochbeet für Wühlmäuse so attraktiv

Wühlmäuse verbringen die meiste Zeit Ihres Lebens unter der Erde. Dort legen Sie Ihren Wühlmausbau an und fühlen sich geschützt vor den Gefahren, die an der Oberfläche lauern. Doch im Gegensatz zum Maulwurf vergräbt sich die Wühlmaus nicht ganz so tief in die Erde. Sie mag es eher in der Nähe der Oberfläche und legt dort Ihren Bau an. Die Wühlmaus gräbt nicht ganz so tief und ein Hochbeet ist für die Anlage des Baus sogar von einigem Vorteil.

Die Erde im Hochbeet ist nicht ganz so fest und wird von Ihnen wahrscheinlich zu jeder Saison gewechselt. Das erleichtert die Arbeit für die Wühlmaus und diese muss nicht erst die feste Erde des Gartens umgraben, sondern kann sich leicht durch diese neue Erde bewegen.

Im Hochbeet findet die Wühlmaus zudem ein reichhaltiges Nahrungsangebot. Das Gemüse und die attraktiven Pflanzen werden auf engem Raum angelegt und stellen für die Wühlmaus ein erstklassiges Mahl dar. Damit wirkt das Hochbeet regelrecht anziehen auf die Wühlmaus.

Somit besteht die Gefahr, dass sich die Wühlmaus im Hochbeet einnistet und dieses als Ausgangslage für die weiteren Streifzüge im Garten nutzt. Das sollten Sie frühzeitig verhindern und das Hochbeet vor dem Befall schützen.

Das Hochbeet mit Wühlmausgitter schützen

Ist die Wühlmaus in Ihren Garten eingedrungen und hat in Ihrem Hochbeet ein neues attraktives Zuhause gefunden, dann wird es schwer diesen Schädling dazu zu bewegen, doch einen anderen Ort zu bewohnen. Schließlich findet die Maus dort alles an einem Ort vor, was sie zum Leben benötigt. Zudem ist sie geschützt vor anderen Fressfeinden. Damit fällt es schwer, die Wühlmaus zu vertreiben. Besser ist es, wenn die Wühlmaus erst gar nicht in das Hochbeet gelangt.

Dies können Sie sicherstellen, indem Sie ein Wühlmausgitter anbringen. Das Gitter stellt eine Barriere dar, die von der Wühlmaus nicht überwunden werden kann. Der Draht ist so stabil, dass der Schädling sich nicht einfach durch diesen beißen kann. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass ein einfacher Maschendrahtzaun nicht ausreichend ist. Dieser wird von der Wühlmaus in kurzer Zeit überwunden und stellt keinen Schutz dar.

Maschendrahtzaun gegen Wühlmaus
Der Maschendrahtzaun ist gegen die Wühlmaus im Hochbeet ungeeignet.

Bei der Wahl des Wühlmausgitters müssen Sie darauf achten, dass Sie sich für einen unverzinkten Wühlmausdraht entscheiden. Die unverzinkte Variante ist für das Hochbeet ideal. Die Wurzeln des Gemüses reichen ohnehin kaum in die unten liegende Erdschicht und daher stellt der unverzinkte Draht für die Pflanzen keine Einschränkung dar.

Das Verlegen des unverzinkten Wühlmausgitters ist relativ einfach. In überlappenden Bahnen wird das Gitter auf der Unterseite angebracht. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Anbringen wirklich sorgfältig ist. Die Wühlmaus ist zwar nicht in der Lage, diesen Draht zu durchdringen, doch sie ist sehr klein und wendig. Eine kleine Lücke innerhalb des Geflechts kann schon ausreichen, um einen Zugang zu gewähren.

Wenn Sie ein Wühlmausgitter nutzen möchten, erhalten Sie hier eine passende Empfehlung für Ihr Hochbeet:

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Das Hochbeet ohne Verbindung bauen

Möchten Sie selber Pflanzen in Ihrem Garten anbauen, bietet das Hochbeet einen guten Ort. Dabei können Sie sich entscheiden, ob das Hochbeet überhaupt mit dem Boden offen verbunden sein soll oder ob das Hochbeet nicht für sich alleine stehen könnte.

Ist das Hochbeet mit dem Boden verbunden, bietet dies der Wühlmaus offensichtlich einen guten Zugang. Als Alternative können Sie sich daher dafür entscheiden, das Hochbeet so zu bauen, dass dieses nicht direkt auf dem Erdboden steht. Somit wird der Wühlmaus keine Möglichkeit gegeben, in das Hochbeet einzudringen. Einfache Holzwände reichen schon aus, damit die Wühlmaus keinen Zugang erhält. Diese kann sich durch das Holz nicht durcharbeiten und ohne Verbindung im Erdreich ist das Hochbeet praktisch geschützt vor den Wühlmäusen.

Solche Arten von Hochbeeten können entweder selber gebaut oder im Fachgeschäft erworben werden. Eine einfache Anpassung wäre, ein komplettes Hochbeet auf eine Art Podest zu stellen und damit die Verbindung zur Erde zu unterbrechen. Durch diese einfache bauliche Anpassung werden die Wühlmäuse vom Hochbeet abgehalten.

Pflanzen gegen die Wühlmaus einsetzen

Pflanzen im Hochbeet
Stark riechende Pflanzen im Hochbeet können die Wühlmaus fernhalten.

Möchten Sie die Wühlmaus auf ganz natürliche Weise von Ihrem Hochbeet fernhalten und hat die Saison für Sie schon begonnen? Dann erweist sich der nachträgliche Einbau des Wühlmausgitters als schwierig. Müssen Sie doch das gesamte Hochbeet umbauen und die Pflanzen könnten unter diesen Baumaßnahmen leiden.

Daher können Sie versuchen, die Wühlmaus mit bestimmten Pflanzen vom Hochbeet fernzuhalten. Hierfür kommen Sorten infrage, die ätherische Öle absondern. Für die Wühlmaus stellen solche Gerüche eine sehr unangenehme Erfahrung dar und sie wird diese Orte meiden.

Die folgenden Pflanzen gelten als wirkungsvoll im Einsatz gegen die Wühlmaus:

  • Narzissen

  • Minze

  • Thymian

Diese Sorten verbreiten einen besonders unangenehmen Geruch, der die Wühlmaus davon abhalten soll, in das Hochbeet zu gelangen.

Fairerweise muss festgehalten werden, dass die Wirkung durchaus umstritten ist und von der genauen Sorte abhängt. Manche Blumen und Pflanzen sondern einen stärkeren Geruch ab, während dieser Effekt bei anderen kaum wahrnehmbar ist. Ob die Wühlmaus sich davon beeindrucken lässt hängt vom jeweiligen Tier ab und inwiefern dieses bereits an diese Gerüche gewöhnt ist.

Fazit

Das Hochbeet im Garten oder auf dem Balkon soll eigentlich ein schöner Ort werden, um Pflanzen hochzuzüchten, die anderweitig keinen Platz finden. So schön dieser Platz für den Gärtner ist, so praktisch ist das Hochbeet auch für die Wühlmaus. Diese findet ein ausreichendes Nahrungsangebot auf engstem Raum und kann dort einige Zeit verbringen.

Für die Wühlmaus ist das Hochbeet der ideale Ort, da sie dort vor Fressfeinden geschützt ist und keine Gefahren für sie lauern. Hat sich die Wühlmaus erst zurechtgefunden, wird sie dort wahrscheinlich ihren Bau anlegen.

Vom Hochbeet aus kann die Wühlmaus einigen Schaden im Garten und an den Pflanzen anrichten. Um das zu verhindern, sollte das Hochbeet geschützt werden. Ein Wühlmausgitter ist der ideale Schutz. Dieses wird auf der Unterseite angebracht und stellt für die Wühlmaus eine unüberwindbare Grenze dar. Der unverzinkte Draht kann einige Jahre dort verbleiben und der Vorteil ist, dass andere Schädlinge ebenfalls keinen Zutritt haben.

Anstatt erst zu warten, bis das Unglück geschehen ist und die Wühlmaus das Hochbeet für sich entdeckt hat, sollten Sie zu der Vorsichtsmaßnahme greifen.

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