Die Wühlmaus ist bekannt dafür, im Garten einigen Schaden anzurichten. Wenn Sie die Wühlmaus aus Ihrem Garten vertreiben möchten, könnten Sie natürlich zu Gift oder anderen „härteren“ Methoden greifen.

Haben Sie diese Mittel gerade nicht zur Hand und möchten die Wühlmaus lieber auf natürliche Weise vertreiben, geht dies wunderbar mit Wasser. Die Wühlmaus ist ein guter Schwimmer und indem Sie das Wasser in den Gang der Wühlmaus einlassen, wird das Nagetier nicht getötet.

Der Bau und die Gänge werden unbenutzbar und die Wühlmaus muss sich einen anderen Wohnort suchen. Möchten Sie die Wühlmaus mit Wasser vertreiben, können Sie dies mit der folgenden Anleitung ganz einfach machen.

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Die Idee hinter dem Einsatz des Wassers

Die Wühlmaus ist als Schädling im Garten gefürchtet. Innerhalb kürzester Zeit greift das Nagetier die Pflanzen und die Bäume im Garten an. Wurzeln werden so stark beschädigt, dass Bäume oder Gemüsepflanzen nicht mehr genügend Nährstoffe aufnehmen können.

Dies hat zur Folge, dass die Pflanzen absterben und sich von diesem Schaden nicht mehr erholen können. Über der Erde sind die Auswirkungen der Wühlmaus nicht direkt erkennbar. Dadurch nehmen Sie die Bedrohung womöglich nicht ernst und erst wenn die ersten Pflanzen eine deutliche Schwäche zeigen, beginnen Sie mit dem Bekämpfen der Wühlmaus.

Da die Wühlmaus sehr emsig ist, sollten Sie so früh wie möglich mit der Bekämpfung beginnen. Können Sie es gar nicht abwarten, ist Wasser ein einfaches Mittel, welches mit Sicherheit in Ihrem Garten zur Verfügung steht.

Die Wühlmaus mag sich zwar vorwiegend in Ihrem Garten aufhalten, sie ist aber auch am Wasser heimisch. Sie ist als guter Schwimmer bekannt und kann bis in eine Tiefe von 150 Zentimetern abtauchen. Insgesamt kann sie etwa 90 Sekunden unter Wasser bleiben.

Diese Eigenschaften helfen ihr, wenn sie in der Nähe von Ufern und Gewässern ihre Gänge graben. Der Boden dort ist etwas weicher und das Graben fällt der Wühlmaus leichter.

In der Nähe des Gewässers kann sich die Wühlmaus von der dortigen reichhaltigen Vegetation ernähren. Dies führt dazu, dass die Gänge dort nicht ganz so weit verzweigt sind, sondern die Wühlmaus eher bescheiden lebt.

Sie merken also, mit dem Wasser töten Sie die Wühlmaus nicht, sondern beeinträchtigen deren Lebensweise so stark, bis diese freiwillig den Garten verlässt und sich einen anderen Lebensort sucht.

Einen Graben anlegen

Wühlmaus Graben ausheben Wasser
Um den Obstbaum zu schützen, muss ein tiefer Graben ausgehoben werden.

Die hier vorgestellte Methode, um die Wühlmaus mit Wasser zu vertreiben, ist besonders gut für den Schutz von Obstbäumen geeignet. Mit dem Einsatz des Wassers können Sie gezielt den Baum schützen und müssen nicht befürchten, dass die Wurzeln der Wühlmaus schutzlos ausgeliefert sind. Alternativ können Sie auch einen Wühlmauskorb einsetzen, den Sie um die Wurzeln anlegen.

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Im ersten Schritt heben Sie einen Graben um den Baum aus, welchen Sie schützen möchten. Achten Sie darauf, dass Sie genügend Abstand halten, um die Wurzeln nicht zu beschädigen. Schließlich graben Sie so tief, bis das Wasser auch in die Gänge der Wühlmaus gelangen könnte.

Diese Methode ist vor allem für frisch gepflanzte junge Obstbäume nützlich. Bei diesen ist es ausreichend, wenn Sie einen Abstand von einem Meter einhalten.

Wasser marsch!

Nun müssen Sie den Graben mit Wasser befüllen. Hierzu legen Sie einen Gartenschlauch in den Graben. Drehen Sie entweder die Wasserleitung auf oder nutzen Sie sogar noch besser eine kleine Wasserpumpe.

Damit verkürzt sich die Wartezeit und der Graben wird in Kürze vollständig mit Wasser gefüllt. Wie lange das Befüllen des Grabens dauert, hängt von den Bodenverhältnissen ab. Ist dieser sehr locker und versickert das Wasser schnell, dauert es entsprechend länger.

Ist der Graben gefüllt und der Wühlmausbau ebenfalls mit dem Wasser in Kontakt geraten, können Sie eventuell beobachten, wie das Nagetier den eigenen Bau verlassen wird. Schließlich möchte sie nicht im Bau ertrinken und sucht rechtzeitig das Weite.

Die Nachwirkungen

Haben Sie so viel Wasser in den Graben und damit auch in die Gänge gespült, dass diese vollständig unter Wasser stehen, können Sie die Wasserzufuhr beenden. Es wird jetzt einige Stunden dauern, bis das Wasser vollkommen versickert ist.

Die Maßnahme sollte aber schon Wirkung gezeigt haben und die Wühlmaus aus dem Bau geflüchtet sein. Vorsicht ist für Ihren Obstbaum geboten. Der Boden weicht auf und die Wurzeln könnten an Halt verlieren. Gegebenenfalls müssen Sie den Baum etwas stützen. Herrscht starker Wind, verzichten Sie lieber auf diese Maßnahme, da der Baum ansonsten beschädigt werden könnte.

Den Graben können Sie auch nach dem Versickern des Wassers noch etwas offen lassen. Ist die Wühlmaus noch nicht vollends aus dem Garten geflüchtet, sondern hat sich nur etwas zurückgezogen, könnte sie mit dem Anlegen neuer Gänge beginnen. Stößt sie dabei auf den Graben und bemerkt, dass sie nicht mehr weiterkommt, wird sie das Vorhaben unterlassen und in eine andere Richtung graben müssen.

Der Garten ist auf diese Weise zwar nicht frei von der Wühlmaus, Sie haben aber den Baum geschützt. So haben Sie etwas Zeit gewonnen, damit der Baum stärkere Wurzeln ausbilden kann und etwas geschützter gegenüber den Angriffen der Wühlmaus ist.

Die Gänge unter Wasser setzen

Einen Graben auszuheben ist eine sehr gezielte Methode, um einen Baum oder ein Beet zu schützen. Beobachten Sie Aktivitäten der Wühlmaus, können Sie auch ganz einfach versuchen, den Gartenschlauch in den Wühlmaushügel zu stecken und das Wasser laufen zu lassen.

Auf diese Weise können Sie das Wasser direkt in die Gänge einführen. Allerdings ist bei der Länge der Wühlmausgänge unwahrscheinlich, dass diese komplett unter Wasser gesetzt werden. Eher versickert das Wasser in der Erde.

Zudem benötigen Sie sehr viel Wasser und die Wirkung ist nicht sehr gezielt. Wissen Sie aber wo sich die Wühlmaus vermehrt aufhält, können Sie den Wühlmaushügel unter Wasser setzen, der ihr am nächsten ist.

Mit etwas Glück wird die Wühlmaus durch das Wasser schon so stark beeindrucken lassen, dass diese genervt ist und den Garten verlässt.

Einen Sud mit Wasser aufkochen

Holunderblüte
Ein Sud aus Holunderblüten kann ebenfalls effektiv gegen die Wühlmaus im Garten wirken.

Die Wühlmaus lässt sich von Gerüchen stark beeindrucken. Unter der Erde ist das Sehvermögen stark eingeschränkt und die Wühlmaus verlässt sich bei der Navigation hauptsächlich auf ihre gute Nase.

Gerüche dienen als Navigationshilfe, um die nächste Nahrungsquelle zu finden. Daher verfügt sie über einen sehr feinen Geruchssinn.

Dieser feine Sinn kann schnell in Mitleidenschaft gezogen werden. Starke Gerüche sind für die Wühlmaus unangenehm und diesen möchte sie so gut es geht fernbleiben.

Daher können Sie selber eine Jauche oder einen Sud herstellen. Hierzu nehmen Sie Thuja- oder Fichtenzweige. Die Zweige übergießen Sie mit kochendem Wasser und legen diese für mindestens zwei Wochen in einen luftdichten Behälter.

Der Geruch der Zweige wird von dem Wasser aufgenommen. Geben Sie das Wasser nun in die Gänge, sorgt der starke Geruch dafür, dass die Wühlmaus aus dem Garten vertrieben wird.

Um einen Sud aufzukochen, können Sie auch andere Pflanzen nutzen. Die Blüten und Blätter des Holunders gelten ebenfalls als sehr wirksam im Kampf gegen die Wühlmaus.

Gut eignen sich Pflanzen, die ätherische Öle in die Umwelt abgeben. Diese sind für die Wühlmaus besonders störend. Für diese Anwendung benötigen Sie keine Unmengen an Wasser. Es reicht aus, wenn Sie jeweils kleine Mengen in die Hügel geben.

Der Geruch breitet sich in den Gängen aus und die Wühlmaus wird hoffentlich das Weite suchen.

Haben Sie einen Bauernhof in der Nähe, können Sie dort nach Gülle fragen. Nach dem Einfüllen in den Gängen wird die Wühlmaus mit Sicherheit den Garten verlassen. Allerdings ist diese Methode nicht gerade für Gärtner geeignet, die unter einer empfindlichen Nase leiden.

Fazit

Den Wühlmausgang unter Wasser zu setzen ist sicherlich eine der einfachsten Methoden, um die Wühlmaus aus dem Garten zu vertreiben. Über einen Wasseranschluss und einem Gartenschlauch werden die meisten Gärtner verfügen.

Haben Sie gerade kein Wühlmausgift oder andere Mittel zur Verfügung, können Sie das Wasser nutzen.

Möchten Sie gezielt einen Baum schützen, ist der Aufwand mit dem Ausheben eines Grabens relativ hoch. Sie müssen eine Menge Erde bewegen, bevor Sie mit dem Befüllen des Wassers beginnen können.

Einfacher ist es, wenn Sie den Gartenschlauch direkt in den Wühlmaushügel stecken und das Wasser laufen lassen.

Beide Methoden werden Vergleich zu anderen Bekämpfungsmethoden als weniger effektiv angesehen. Die Wühlmaus wird sich im ersten Moment vielleicht etwas gestört fühlen, da sie aber ein exzellenter Schwimmer ist, wird sie lernen mit dem Wasser umzugehen.

Als erste Sofortmaßnahme ist das Verbreiten der Wühlmaus mittels Wasser jedoch einen Versuch wert.

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