Wühlmausköder sind ein wichtiges Mittel zur Bekämpfung der Wühlmaus. Wenn Sie eine Wühlmaus in Ihrem Garten entdeckt haben, erleben Sie in Ihren Gedanken wahrscheinlich all die Horrorvorstellungen. Wie die Wühlmaus Ihre Pflanzen und Bäume angreift und innerhalb kürzester Zeit einen großen Schaden anrichten können.

Im Gegensatz zum Maulwurf ernähren sich die Wühlmäuse nicht von Schädlingen im Boden. Sie nagen die Wurzeln an und betrachten Ihre schönen Pflanzen als Nahrung.

Der Schaden ist für Sie nach dem Befall der Wühlmaus aber noch gar nicht sichtbar. Er ist zunächst nur komplett unterirdisch. Die Wurzeln werden angegriffen und erst, wenn die Pflanzen nicht mehr mit genügend Nährstoffen versorgt werden, realisieren Sie das gesamte Ausmaß des Schadens.

Damit Sie dies verhindern, sollten Sie möglichst früh die Wühlmaus bekämpfen. Ein gutes Mittel sind die Wühlmausfallen. Diese können Sie in den Gängen aufstellen und die Wühlmaus gezielt einfangen, bzw. töten.

Um die Wühlmaus in die Falle zu locken, sollten Sie einen Wühlmausköder einsetzen. Unter normalen Umständen ist die Wühlmaus sehr scheu und bemerkt jeden Eingriff von Außen. Mit Wühlmausködern können Sie die Nagetiere aber in die Falle locken.

Hier finden Sie die besten Wühlmausköder, die Sie nutzen können um die Wühlmaus anzulocken.

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  • Neudorff Quiritox Wühlmausköder ist ein hochwirksamer, zuverlässig wirkender Spezialköder zur Bekämpfung von Wühlmäusen
  • Durch die attraktive Köderform wird das Mittel durch die Wühlmäuse (Schermäuse) schnell angenommen
  • Die gebrauchsfertigen Portionsköder mit Langzeitwirkung sind einfach anzuwenden, leicht zu dosieren und ideal für den Außenbereich geeignet
  • dient der Vermeidung von Unterhöhlungen durch Wühlmäuse unter Terrassen, Fundamenten oder Wegen und Platten

Was ist ein Wühlmausköder

Eigentlich ist das Ziel, dass die Wühlmaus aus Ihrem Garten vertrieben werden soll. Wobei handelt es sich jetzt also um Wühlmausköder und welchen Nutzen haben diese?

Wühlmausköder bestehen aus bestimmten Botenstoffen und Gerüchen, die die Wühlmaus anlocken. Diese können Sie online oder im Fachhandel kaufen. Sie können die Wühlmausköder nutzen, um die Tiere in einen bestimmten Bereich des Gartens anzulocken.

Bei den Wühlmausködern gibt es zwei unterschiedliche Arten. Wenn Sie die Wühlmaus direkt töten möchten, gibt es Köder, die Gift enthalten. Diese Mittel wirken also wie das herkömmliche Wühlmausgift. Neben den giftigen Ködern gibt es auch ungiftige Varianten.

Die ungiftigen Köder können Sie nutzen, wenn Sie die Wühlmaus aus Ihrem Garten vertreiben, aber dieser keinen Schaden zufügen möchten. Sie können die Wühlmaus in eine Falle locken und danach außerhalb des Gartens wieder aussetzen. Das Umsiedeln der Wühlmaus ist eine sehr tierfreundliche Methode, um die Tiere aus dem Garten zu entfernen. Sie schützen nicht nur die Wühlmaus, sondern auch alle anderen Tiere, die das Gift aufnehmen könnten.

Die Wühlmausköder bestehen in den meisten Fällen aus natürlichen Gemüsesorten. Da die Wühlmaus in Ihrem Garten schon von dem Gemüse angelockt wird, ist es nur verständlich, dass diese Bestandteile auch im Köder vorkommen.

Ein Hauptbestandteil der Wühlmausköder sind zum Beispiel getrocknete Möhren. Diese haben eine sehr anziehende Wirkung auf die Wühlmaus.

Entscheiden Sie sich für einen Wühlmausköder mit Gift, ist die Wirkung eine ganz andere. Das Ziel ist hierbei nicht, dass die Wühlmaus nur in die Falle gelockt, sondern direkt getötet wird. Die Wühlmaus nimmt den Köder auf und dieser zeigt seine tödliche Wirkung.

Beide Varianten sind sehr wirkungsvoll, wenn Sie die Wühlmaus bekämpfen möchten. Haben Sie selber kleine Haustiere und möchten der Wühlmaus nicht schaden, dann ist das Auslegen der nicht-tödlichen Wühlmausköder sicherlich die tierfreundlichere Variante. So besteht nicht die Gefahr, dass eine Katze oder der Hund durch das Gift geschädigt wird.

Wie Sie die Wühlmausköder nutzen

Eigentlich sollte die Anwendung der Wühlmausköder sehr einfach sein. Doch die Wühlmaus ist durchaus ein sehr intelligentes Tier und bemerkt, wenn etwas Unnatürliches in Ihren Gängen vorgegangen ist. Dies müssen Sie bedenken, wenn Sie die Köder auslegen und äußerst vorsichtig sein.

Um den Wühlmausköder auszulegen, sollten Sie zunächst einen Gang suchen und diesen vorsichtig öffnen. Im Gegensatz zum Maulwurf befinden sich die Wühlmäuse relativ nahe an der Erdoberfläche. Sie müssen also nicht so tief graben und können mit einem spitzen Gegenstand den Boden abtasten.

Am einfachsten ist es, wenn Sie um den Hügel herum, kreisförmig den Boden abtasten. Auf diese Weise werden Sie garantiert den Gang finden, wenn Sie auf den Hohlraum stoßen.

Haben Sie den Gang gefunden, können Sie den vorsichtig öffnen. Hierfür sollten Sie eine Schaufel oder einen Spaten nutzen. Der Vorteil durch das Nutzen dieser Werkzeuge ist, dass Sie keine Gerüche in den Gängen hinterlassen.

Die Wühlmäuse verfügen über einen sehr feinen Geruchssinn und wenn Sie die Gänge mit der Hand öffnen, können diese von Ihrem Geruch abgeschreckt werden. Damit wird der Wühlmausköder weniger effektiv und seltener zum Erfolg führen.

Haben Sie den Gang mit der Schaufel geöffnet, können Sie die Wühlmausfalle samt Köder platzieren. Nutzen Sie einen giftigen Köder, können Sie diesen direkt im Gang auslegen.

Für die Dosierung halten Sie sich an die Vorgaben des Herstellers. Dieser gibt meist eine Dosierhilfe mit. Es gibt aber auch Wühlmausköder, die sich in einer Dose befinden und als Gesamtes in den Gang ausgelegt werden.

Haben Sie den Wühlmausköder im Gang platziert, muss dieser wieder sicher verschlossen werden. Hierfür können Sie entweder die aufgeworfene Erde nutzen oder ein anderes Hilfsmittel. Sie können zum Beispiel eine Steinplatte über den Gang legen und diese damit gründlich abdecken. Wichtig ist, dass der Gang weiterhin nutzbar bleibt. Gehen Sie zu ungeschickt vor und versperren der Wühlmaus den Weg, wird diese möglicherweise alternative Wege graben und den Köder komplett meiden.

Um die Chance zu erhöhen, die Wühlmaus zu fangen, sollten Sie mehrere Köder ausbringen. Eine Faustregel besagt, dass Sie durchaus eine Menge von 5 Gramm pro 10 Meter Gang auslegen können. Dabei müssen Sie aber immer die Dosierempfehlung beachten.

Bringen Sie den Köder aus, müssen Sie streng darauf achten, dass Sie nicht Ihre Gerüche in den Gang einbringen und der Köder durch Sie belastet ist. Daher sollten Sie immer mit Handschuhen arbeiten. Um die Geruchsbelastung noch effektiver zu senken, ist es hilfreich, wenn Sie die Köderdose und die Handschuhe mit Erde bedecken. Damit nimmt der Köder den Geruch des Gartens an und wird nicht als Fremdkörper im Garten wahrgenommen.

Beachten Sie, dass Sie die Köder nicht überall verwenden dürfen. Wenn Sie Köder mit Gift auslegen, sollten Sie einen gewissen Sicherheitsabstand zu Ihren Nutzpflanzen einhalten. So riskieren Sie nicht, dass der Wirkstoff des Giftes von den Pflanzen aufgenommen wird. Beim Umgang mit dem Köder ist in jedem Fall Vorsicht geboten. Sowohl um Ihre eigene Sicherheit zu gewährleisten, als auch die Anwendung so effektiv wie möglich zu gestalten.

Der Wühlmausköder mit Gift

Wühlmäuse können Sie auf viele verschiedenen Wegen aus Ihrem Garten vertreiben. So bleibt Ihnen die Möglichkeit, Buttersäure gegen Wühlmäuse einzusetzen. Durch den Geruch fühlen sich die kleinen Nagetiere angegriffen und werden schnell die Flucht ergreifen. Sie können aber auch eine Wühlmausscheuche einsetzen, durch deren Geräusche, die Wühlmaus sich belästigt fühlt und den Garten nicht mehr als so schönen Wohnort wahrnimmt.

Möchten Sie Ihre Pflanzen schützen, können Sie auch einen Wühlmausdraht einsetzen. Diesen nutzen Sie, um die empfindlichen Wurzeln direkt zu schützen.

Diese Maßnahmen sind als Vorbereitung sehr gut, wenn Sie Angst haben, dass die Wühlmäuse Ihren Garten heimsuchen werden. Sind die Wühlmäuse bereits in Ihrem Garten, sind andere Mittel gefragt.

Der Wühlmausköder mit Gift, stellt eine effektive Methode zur Verfügung, um den Garten frei von Wühlmäusen zu halten.

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  • Neudorff Quiritox Wühlmausköder ist ein hochwirksamer, zuverlässig wirkender Spezialköder zur Bekämpfung von Wühlmäusen
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  • Die gebrauchsfertigen Portionsköder mit Langzeitwirkung sind einfach anzuwenden, leicht zu dosieren und ideal für den Außenbereich geeignet
  • dient der Vermeidung von Unterhöhlungen durch Wühlmäuse unter Terrassen, Fundamenten oder Wegen und Platten

Einer der wirksamsten Wühlmausködern, der von vielen Anwendern als sehr gut eingestuft wird, ist der Quiritox Wühlmausköder. Dieser setzt auf den Wirkmechanismus eines Blutgerinnungshemmers. Die Wühlmaus wird relativ schnell und ohne zusätzlichen Qualen getötet.

Zum Ausbringen befindet sich der Wirkstoff in einer praktischen Köderdose. Die Dose wird in den Gängen ausgelegt und von der Wühlmaus aufgenommen.

Die Wirkung beschränkt sich aber nicht nur auf die Wühlmaus. Haben Sie ein weitreichendes Rattenproblem, können Sie dieses mit dem Köder ebenfalls in den Griff bekommen.

Bemerken Sie, dass Sie mehr als nur eine Wühlmaus in Ihrem Garten haben, sollten Sie gleich mehrere Köder in gewissen Zeitabständen auslegen. So können Sie sichergehen, dass Sie alle Nagetiere tatsächlich mit dem Köder erwischt haben. Bevor Sie den Köder auslegen, ist die Verwühlprobe ein wichtiger Hinweis darauf, ob sich noch Tiere in Ihrem Garten befinden.

Bei der Verwühlprobe wird ein kleiner Teil des Ganges geöffnet. Die Wühlmaus verschließt diesen in der Regel nach wenigen Stunden. Ist der Gang wieder verschlossen worden, ist dies ein klares Zeichen dafür, dass sich weitere Tiere in Ihrem Garten befinden.

Dann können Sie die Anwendung der Wühlmausköder wiederholen, bis keine Zeichen mehr der Tiere vorhanden sind.

Der Köder ohne Gift

Wühlmausköder mit Apfel
Äpfel eignen sich hervorragend als Wühlmausköder

Möchten Sie die Tiere nur in eine Falle locken und danach umsiedeln, müssen Sie keine tödlichen Wühlmausköder auslegen. Sie können auch natürliche Köder verwenden und selber herstellen. Mit diesen können Sie eine Wühlmausfalle bestücken und die Tiere auf eher sanfte Art anlocken. Sie können dafür Gemüse oder Obst nehmen, welches von den Wühlmäusen bevorzugt wird.

Dieser Köder wird jetzt nicht in den Gang, sondern in die Falle gelegt. Schließlich wollen Sie die Wühlmaus nicht in einen bestimmten Gang locken, sondern in die Falle. Durch den Geruch des Gemüses wird die Wühlmaus angelockt und tappt in die Falle. In der Lebendfalle ist die Wühlmaus nun gefangen und Sie können Sie einfach umsiedeln. Sie sollten die Fallen aber regelmäßig kontrollieren, andernfalls sitzt die Wühlmaus dort eine sehr lange Zeit in der Falle und ist einem erhöhtem Stress ausgesetzt.

Möchten Sie den Köder selber herstellen, können Sie folgende Lebensmittel verwenden:

  • Karotten
  • Sellerie
  • Äpfel

Diese Lebensmittel sind besonders gut für die Wühlmaus geeignet und werden zu einem schnellen Erfolg führen.

Achten Sie hierbei darauf, dass Sie im gesamten Verarbeitungsprozess wieder Handschuhe verwenden. Schneiden Sie das Gemüse ohne Handschuhe, könnte sich Ihr Eigengeruch schon übertragen und die Wühlmaus davon abschrecken, den Köder anzurühren.

Als Falle können Sie die folgende einfache Röhre verwenden. Der Wühlmausköder wird in die Falle gelegt und nach kurzer Zeit ist die Wühlmaus gefangen und bereit zum Umsiedeln.

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PROHEIM Wühlmaus-Falle 5X Röhrenfalle...
  • Tierfreundliche Falle zum unversehrten Lebendfang und anschließendem Aussetzen von Wühlmäusen
  • Mit 2 Fangöffnungen, es ist kein Stellmechanismus notwendig, kann daher einfach und schnell aufgestellt werden
  • Verstellbare Länge 25,5 - 27,5 cm, Durchmesser ca. 5,5 cm, Kontrollöffnung vorhanden
  • Fang auch ohne Beköderung möglich, es besteht keine Verletzungsgefahr für das Tier
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Vorteile des Köders

Es gibt einige verschiedene Methoden, um die Wühlmaus aus dem Garten zu vertreiben. Welches sind nun die Vorteile des Wühlmausköders?

Ein großer Vorteil ist, dass der Köder sehr einfach in der Anwendung ist. Dieser wird einfach nur in die Gänge ausgelegt und von der Wühlmaus aufgenommen. Andere Methoden erfordern einen deutlich höheren Aufwand und sind nicht immer von Erfolg geprägt.

Nutzen Sie etwa Karbid oder ein anderes Wühlmausgas, müssen Sie zunächst alle Hügel bearbeiten, sodass das Gas tatsächlich in den Gängen bleibt und sich dort vollständig ausbreitet.

In einer einfachen Dose können Sie den Köder gegen die Wühlmaus aber ideal in die Gänge legen. Die Wirkung setzt nach kurzer Zeit von alleine ein, ohne dass Sie zusätzliche Arbeit verrichten müssen.

Die Investitionen sind sehr gering. Die Köder sind in mehrfacher Ausführung schon zu sehr günstigen Preisen erhältlich. Als Arbeitsaufwand ist lediglich das Öffnen der Gänge und das Auslegen vorhanden. Sie müssen nur darauf achten, dass Sie Handschuhe nutzen und nicht Ihren Geruch an den Köder abgeben.

Die Herstellung der eigenen Köder ist ebenfalls sehr einfach. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass andere Tiere den giftigen Köder aufnehmen.

Kaufen Sie den Wühlmausköder mit Gift, ist von der eigenen Herstellung dringend abzuraten. Hier ist es wesentlich besser, wenn Sie auf die Produkte zurückgreifen, die Sie online finden können. Auf diese Weise ist garantiert, dass Sie ein effektives Produkt erhalten, dass über gewisse Sicherheitsstandards verfügt und keine große Gefahr für die Umwelt darstellt.

Fazit

Auf den ersten Blick mag die Wühlmaus sehr klein und vielleicht sogar niedlich aussehen. Doch dieser erste Anschein ist trügerisch. Innerhalb kürzester Zeit nagen die Tiere unterirdisch die Pflanzen und deren Wurzeln an. Als Gärtner nehmen Sie den Schaden noch gar nicht wahr und erst wenn die Pflanzen nicht mehr gesund aussehen, machen Sie sich vielleicht Gedanken darüber, was denn die Ursache sein könnte.

Nehmen Sie Anzeichen für den Befall der Wühlmäuse wahr, zögern Sie nicht, sondern legen Sie die Wühlmausköder umgehend aus. Andernfalls haben die Tiere die Möglichkeit weiter ungestört einen großen Schaden in Ihrem Garten anzurichten.

Den nicht-tödlichen Köder können Sie zum Bestücken der Wühlmausfalle nutzen. So können Sie die Tiere auf sehr sanfte Weise fangen und weit entfernt vom Garten aussetzen.